Brighton your Day! / Ein Tag an der englischen Küste

In London zu wohnen hat so einige Vorteile. Einer davon ist es gewiss, dass man die Chance hat, nicht nur die Metropole selbst, sondern auch mal ganz gemütlich die Umgebung auszukundschaften. Los ging es damit für mich schon nach 2 Wochen. Mein erstes Ziel: Brighton.

Nur eine Stunde Zugfahrt entfernt, sollte man sich bei einem längeren Aufenthalt in London oder Südengland allgemein nicht nehmen lassen, die malerische Stadt Brighton zu besuchen. Direkt im Stadtzentrum angekommen, eroeffnet sich schon auf dem Bahnhofsplatz ein Blick bis hin zum Meer – genauer: dem Atlantik.

„Einfach der Nase nach“, haben wir uns gedacht und uns schon nach wenigen Minuten am Strand vorgefunden. Zwar ein Steinstrand, aber nicht weniger bequem, als Sand. Zu unserer Verwunderung war er sehr leer, hatten wir doch gelesen, dass so einige Londoner an den Wochenenden nach Brighton pilgern. Umso besser! Nach einiger Zeit ganz entspannt am Strand (liegend und durchs Wasser spazierend), haben wir uns dann auf den Weg zum Brighton Palace Pier gemacht. Das war sehr einfach, denn man konnte ihn schon vom Strand aus nicht übersehen. (Hier unten auf dem ersten Foto in der Ferne)

Am Brighton Palace Pier wird man auf jeden Fall nicht enttäuscht, wenn man auf der Suche nach viel Spass und Leckereien ist.

Hier gibt es auf Stelzen auf dem Meer viele Fahrgeschäfte, Wildwasser- und Achterbahnen, Kasinos und nicht zu guter Letzt die köstlichsten Süßigkeiten. Das konnten wir uns natürlich auch nicht entgehen lassen. Für mich durften es Churros sein – denen bin ich einfach verfallen.

Vom Pier aus haben wir uns weiter in Richtung Innenstadt begeben und den beeindruckenden Royal Pavillon besucht. Eines der merkwürdigsten Bauwerke in Europa, denn es scheint, als wäre er hier einfach Fehl am Platz. Und tatsächlich haben unsere Nachforschungen ergeben, dass es sich hier um den exotischsten Palast in ganz Europa handeln soll. Irgendwie komisch, aber wunderwunderschön!

Einige Minuten und geknipste Fotos später zogen wir dann weiter in Richtung Norden, über die Old Steine Straße und immer mal wieder einen Schlenker rechts und links machend. Dabei habe ich entdeckt, wie viel Brighton auch abseits der Touristenpfade zu bieten hat. Die schönsten kleinen Cafés und Vintage Shops reihen sich hier aneinander und bilden so eine gemütliche Atmosphäre, dass wir dort den Rest des Tages verbracht haben. Unbedingt zu empfehlen!

In 4 Wochen geht es dann auch schon wieder auf Entdeckungstour – dieses Mal durch Südwestengland inklusive Cornwall und Stonehenge. Da gibt es sicher wieder einiges zu berichten.

Und wer sich für mein grünes Kleid interessiert, der schaut gerne mal hier.