Island / Meine Top 10 Highlights

Island stand schon lange auf meiner Reiseliste. Vor einem halben Jahr ging der Wunsch dann endlich in Erfüllung. Zwei Wochen düste ich gemeinsam mit meinem Freund einmal um die ganze Insel. Meine 10 Highlights habe ich hier einmal für euch zusammengefasst. Dazu können ganze Städte, Naturwunder, oder einfach Dinge zählen, die ich an Island spannend fand.

10. Platz: Reykjavik

Nanu? Die bekannteste Stadt von Island landet nur auf Platz 10? Das liegt daran, dass die nächsten Plätze einfach viel typischer und spektakulärer sind. Trotzdem lohnt sich ein Besuch aus meiner Sicht in Reykjavik für einen halben bis ganzen Tag. Man kann schön durch kleine Gassen mit interessanten Läden schlendern und die bekannte Halgrimskirche darf man sich natürlich auch nicht entgehen lassen!

Einer der größten Touristenmagnete des Landes befindet sich außerdem in Reykjavik: die blaue Lagune. Unfassbar teuer mit einem Eintrittsgeld von 80€ pro Person (immerhin inklusive Smoothie und Gesichtsmaske) lockt die künstlich angelegte Lagune Touristen aus aller Welt an. Es empfiehlt sich, früh genug zu buchen, spontan bekommt man nämlich keine Tickets. Und um das Ganze einmal zu probieren, kann man das Geld schon investieren. Die Anlage ist wunderschön, das Wasser superwarm und man kann einen tollen entspannten Tag dort verbringen. Wirklich einzigartig!


9. Platz: Islandpferde und ihr lustiger „Tölt“-Gang

Islandpferde sind international berühmt. Deshalb musste ich sie auch unbedingt aus nächster Nähe in ihrem Heimatland sehen – und probereiten! Bei diesem tollen Ausritt hatte ich nicht nur superviel Spaß, ich habe auch abgelegene einsame Pfade inmitten der schönsten Natur entdecken können und durfte sogar den speziellen „Tölt“-Gang ausprobieren. Eine Gangart zwischen normalem Gehen und Traben, bei der die Pferde sehr auf einer Ebene bleiben und die wirklich nur Islandpferde können. Ist das nicht irre?

8. Platz: Das Wetter

Ich habe Island im August besucht und kann sagen, dass mir diese Reisezeit super gefallen hat! Zwar gab es zwischendurch die bekannten kleinen Wetterschwankungen (zum Glück nur während unserer Fahrtzeit), aber sobald wir am Zielort oder bei Zwischenstopps angekommen waren, strahlte die Sonne und wir hatten Temperaturen zwischen 10 und 18°C. Hervorragend zum Wandern, denn man fror weder, noch kam man schnell ins Schwitzen. Ein kleines Manko aber auch für den August: da es eine so beliebte Reisezeit ist, sind die Preise höher, als in der Wintersaison.

7. Platz: Mysteriöse Höhlen

Island hat so einiges an Naturspektakeln zu bieten. Die mysteriösen Höhlen sind nur einige davon. Schaut mal, wie wunderschön klar und blau das Wasser war. Hätte ich mir stundenlang ansehen können, wenn nicht noch mehr auf dem Programm gestanden hätte.

6. Platz: Whalewatching in Husavik

Wale habe ich noch nie aus nächster Nähe in der freien Natur gesehen. Wollte ich aber unbedingt und buchte eine Whalewatching-Tour in der Walmetropole Husavik, ganz im Norden von Island. Bei unserer dreistündigen Fahrt fuhren wir hinaus ins Europäische Nordmeer und schon bald machten sich die ersten Buckelwale sichtbar. Immer näher fuhren wir an sie heran und konnten mehrere Paare beobachten, die auf ihre regelmäßigen Tauchgänge gingen. Ein besonderes Highlight war der Moment, als ein großer Wal direkt unter unserem Boot entlang getaucht ist. Ich war super beeindruckt!

5. Platz: Ulkige Gebilde & Gebäude

Zwar passen die beiden nächsten Fotos auf den ersten Blick gar nicht zueinander, aber trotzdem finde ich, haben sie einige Verbindungen. Nicht nur in der Natur in Island gibt es interessante Gebilde, wie hier dieser riesige Felsblock an der Küste, bei dem ich es mir nicht nehmen lassen konnte, ein Rad zu schlagen. Auch die eigenen Häuser und Hütten waren sehenswert und total mit der Natur verbunden. Die Gräser so schön mit Gras bepflanzt, kam man sich vor, wie in einem schönen Märchenland.

4. Platz: Die unzähligen Wasserfälle

In den ersten Tagen schrie ich quasi jedes Mal beim Einblick eines Wasserfalls auf. Unfassbare Höhen und Wassermassen konnte man im satten Grün bestaunen. Nach einer Zeit war man aber schon fast dran gewöhnt, dass sich alle paar hundert Meter wieder so ein nettes Schauspiel offenbarte. Die für mich faszinierendsten Wasserfälle habe ich euch hier mal zusammengefasst. Kein Wund, dass das Land schon namentlich das Land des Wassers ist. Und wo so viel Wasser ist und gleichzeitig die Sonne glücklicherweise immer so toll scheinte, zeigten sich auch viele Regenbögen. Wie im Traum!

3. Platz: Gespenstische Vulkane

Das folgende Bild habe ich direkt am zweiten Tag im Süden von Island aufgenommen. Noch nie zuvor hatte ich einen mit Wasser gefüllten Vulkan gesehen und was hatte ich bis dahin verpasst? Ich habe diesen Anblick wirklich geliebt und wir ließen es uns nicht nehmen, einmal komplett herumzuspazieren, um die Schönheit aus allen Winkeln zu betrachten.

Der untere Vulkan scheint das genaue Gegenteil zu sein, oder? Total leblos und grau aber trotzdem super spektakulär traten wir auch hier unseren Rundgang an. Hatten aber nicht damit gerechnet, dass die Strecke ungefähr 3-4 mal so weit war. Da waren wir ganz schön lange unterwegs…Hat sich aber trotzdem gelohnt. Allein der Aufstieg ermöglichte uns einen Blick über das weite Tal im Norden.

Übrigens ist bei diesem ungleichen Paar einmal zu betonen, wie kontrastreich und unverwechselbar die isländische Landschaft ist. Ungelogen kann sich diese innerhalb weniger Kilometer komplett ändern. Das macht die Autofahrten umso spannender.

2. Platz: Gigantische Gletscher

Als Kind hatte ich zuletzt Gletscher gesehen und das war in der Schweiz. Wie riesig die Gletscherzungen aber hier in das Tal reichen konnten, war einfach unfassbar. Fast gruselig. Könnt ihr mich übrigens im unteren Bild hüpfen sehen? Man sieht, ich habe die Zeit sehr genossen. Und erst, wenn man diese gigantischen Eismassen mal in Echt gesehen hat, merkt man, wie wichtig es ist, sie zu schützen und sie zu erhalten.

1. Platz: Die heißen Quellen & Geysire

Trommelwirbel, hier kommt die Nummer Eins! Am meisten fasziniert haben mich die heißen Quellen und Geysire (im Hintergrund geht gerade einer hoch!). Das lag nicht zuletzt an der Optik. Ich als kreativer Mensch fand diesen Kontrast vom warmen Orangen und dem komplett türkisblauen Wasser so wunderschön, dass ich meinen Freund gezwungen habe, an jeder Quelle anzuhalten. Der Dampf, das satte Grün im Hintergrund, die weitläufige Landschaft, das alles zusammen fand ich mehr als spektakulär. Zu was die Natur alles fähig ist und das alles innerhalb eines Landes ist doch wirklich unglaublich! Lasst die Bilder einfach auf euch wirken…

Eure Juliana