London in 4 Tagen / Teil 1

Gerade zurück aus meinem London Kurztrip, bin ich (bis auf das Wetter, aber das scheint ja üblich zu sein) durchaus begeistert! In nur vier Tagen mit gut geplantem Programm und circa 40 km Laufweg (nicht abschrecken lassen, kein Muss!) habe ich fast alle wichtigen Ecken Londons erkundet. Ein ganz besonderes Highlight hat mich am letzten Tag erwartet, doch dazu später mehr…

TAG 1:

Los ging’s erstmal in Westminster und der Downing Street, wo ich pünktlich um 11 Uhr, nach Ausschlafen und einem English Breakfast, die Wachablösung verfolgt habe. Natürlich musste ich, wie die anderen Touristen auch, ein Foto mit einem netten Soldaten machen und bin mir sicher, dass er innerlich eigentlich ganz entzückt war. Haha, wohl eher nicht nach stundenlangem Stehen und Bewachen.

wLjLfLKBRGaqifQdUnhMcw

Den abgetretenen Soldaten bin ich bis zum Buckingham Palace gefolgt, wo die Queen auch zugegen war, denn die Fahne war gehisst. Trotz längerer Beobachtung habe ich sie durch kein Fenster luken sehen. Naja, schade!

Nicht weit entfernt liegt der Piccadilly Circus, der mich an den Times Square in New York erinnert hat, nur ungefähr 20x kleiner. Trotzdem nett, außerdem sind dort viele Musicals in der Nähe. Welches ich mir wohl angesehen habe? Auflösung erfolgt an Tag 2. Chinatown, Covent Garden und SoHo waren die nächsten Stops: alles kleine Viertel, die ich super charmant fand und in denen ich auch sehr lecker gegessen habe!

IMG_8952

Dann kam ich auch schon am Trafalgar Square an, einem weitläufigen Platz, der bei meinem Besuch von indischer Livemusik erfüllt wurde und einen total multikulturellen Eindruck bei mir hinterlassen hat. Total spannend!

IMG_8774

Schon viele Straßen besucht, hatte ich noch eine der bekanntesten Attraktionen Londons auf dem Plan: Das Coca Cola London Eye. Ganz unterschiedliche Meinungen habe ich vorher darüber gehört und ich muss sagen, ich fand es echt klasse! Zwar hat das Wetter auch hier wieder nicht so hundertprozentig mitgespielt, aber dennoch hat man den Flair der Stadt hoch über den Dächern einfangen können – und viel höher, als ich es mir vorgestellt hatte, denn man beachte, es handelt sich immer noch um ein Riesenrad!

fullsizeoutput_4489
DSC_3836

IMG_8936DSC_3874

Ich glaube man kann auch auf den Fotos erkennen, dass es mir sehr gut gefallen hat! Auch für einen Preis von 25€ kann ich die halbstündige Fahrt weiterempfehlen.

Das London Dungeon, das direkt nebenan ist, fand ich weniger lohnenswert. Zwar war es schön, mal dort gewesen zu sein und einigen Übeltätern der Londoner Geschichte zu begegnen, allerdings fand ich die einzelnen Räume sehr überfüllt und obwohl ich bereits vorher ein Ticket gekauft hatte, musste ich bestimmt noch eine Stunde anstehen, bevor es losging.

Kaputt vom vielen Laufen und Entdecken ging es dann zurück ins Airbnb Zimmer.

Schon gespannt auf Tag 2-4? Die folgen schon ganz bald!

Eure Juliana